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Samstag, 18. Oktober 2025

Reflektierte Radikalität

Junge Menschen haben immer wieder in der neueren Geschichte gesellschaftliche Veränderungen vorangetrieben. Mit einem feineren Sensorium als die „etablierte“ Erwachsenengeneration spüren sie die Ungerechtigkeiten und Verlogenheiten im „System“ viel deutlicher. Sie vertreten einen hohen moralischen Anspruch, und daraus leitet sich bei vielen Jugendlichen das Gefühl ab, etwas tun zu müssen, um die unerträglichen Zustände zu verbessern. 

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts entstand im deutschsprachigen Gebiet eine Jugendbewegung, die sich als Reaktion auf die Verstädterung und Industrialisierung verstand und unter dem Stichwort „Wandervogel“ das Naturerleben propagierte. Nach dem 1. Weltkrieg politisierten sich diese Bewegungen, teils in die pazifistische, teils in die militaristische Richtung. Die letztere mündete dann in die Hitler-Jugend im Nationalsozialismus. Daneben hatte es Jugendorganisationen der Kirchen und der sozialistischen Parteien gegeben, die dann alle verboten wurden.

Nach dem 2. Weltkrieg entstanden vielfältige Subkulturen, die sich vor allem über Mode- und Musikstile definierten – Rock’n’Roll, Pop, Hippie-Bewegung usw. Die 68er-Bewegung war andererseits eine stark politisch ausgerichtete Bewegung, die sich in den USA gegen den Vietnamkrieg und in Deutschland gegen die Versäumnisse in der Entnazifizierung einsetzte. Diese Strömungen waren durch eine Protesthaltung miteinander verknüpft, die sich gegen die bestehenden Normen und Regeln richtete. Die pubertäre Auflehnung gegen die Eltern wurde auf die Autoritäten in den Institutionen übertragen. Die Wut fand ihre Objekte in der Unglaubwürdigkeit der Mächtigen und in der Ignoranz für das Unrecht und die Benachteiligung der Schwächeren. Während weite Bereiche der Protestbewegungen von den Ideen des gewaltfreien Widerstandes beeinflusst waren, gab es an den Rändern auch gewaltbereite Gruppen. 

Die Radikalität dieser Bewegungen speiste sich aus dem Impuls, in einer „falschen Gesellschaft“ zu leben. Radikal bedeutet, von Grund auf Neues zu erschaffen, sich also nicht mit kosmetischen Veränderungen zufriedengeben. Gemäß dem berühmten Diktum von Theodor W. Adorno: „Es gibt kein richtiges Leben im falschen,“ machte es keinen Sinn, das Wirtschaftssystem zu reformieren, es müsste von der Wurzel aus, also radikal neu gestaltet werden. 

Diese Radikalität, dass alles umgestürzt werden muss, ist Teil des uralten adoleszenten Vorstoßes, das Alte über den Haufen zu werfen und etwas ganz Neues an seine Stelle zu setzen. Es ist der Impuls, der die Gesellschaft immer wieder erneuert hat, der Impuls, der jede Form von Fortschritt auf den Weg gebracht hat. Ohne diesen Impuls wäre die Menschheitsentwicklung nie weitergekommen und an ihren eigenen Widersprüchen kollabiert. Ohne neue Ideen ist kein menschliches System überlebensfähig. Da die Widerstände der alten Ordnungen mächtig sind, müssen die Jungen radikal sein, um notwendige Veränderungen durchsetzen zu können.

Mit dem Fortschreiten des Liberalkapitalismus in den 80er und 90er Jahren des 20. Jahrhunderts verschwanden die Jugendproteste, offenbar hatten die jungen Leute genug zu tun, ihre berufliche Existenz aufzubauen. Speziell in den 90er Jahren, nach der Auflösung des Sowjetimperiums, schien der Liberalismus auf allen Fronten im Vormarsch und entsprach in seinem Fortschrittsbewusstsein den Idealen der Jugend. Erst die Zunahme des Bewusstseins über die fortschreitende Erderwärmung rief die jugendlichen Protestierer wieder auf den Plan. 

Wieder stießen und stoßen sie auf die Gleichgültigkeit der Bürger, der in ihrer Normalität nicht gestört werden wollen. Die Macht des Faktischen ist so stark auf der Seite der Protestierer wie wohl nie zuvor – es ist allseits bekannt und dokumentiert, dass die Klimasituation jeder Kontrolle entglitten ist und die halbherzigen Maßnahmen die Erwärmung allenfalls ein wenig gebremst haben. Das einzige, was wir nicht wissen, wie schlimm die Auswirkungen sein werden. Die Ohnmacht gegenüber der bequemen oder saturierten Mehrheit, das Gegenüber jeder Protestbewegung, stachelt noch mehr zum Engagement an, hinter dem aber immer auch ein Stück Verzweiflung steckt.

Die Pathologie oder der Wahnsinn der Normalität ist das Schwergewicht, das sich gegen Fortschritt und Verantwortung stellt. Sie ist Teil von jedem Menschen, weil niemand ganzzeitig Revolutionär sein kann und sie bildet ein kollektives Feld, das von politischen Parteien gefördert wird, die sich das Motto überstülpen, für „den kleinen Mann“ oder für die „normalen Bürger“ zu sein. In Wirklichkeit heißt das, dass sie die Menschen darin unterstützen wollen, die Augen vor notwendigen Veränderungen zu verschließen, die ja auch dazu führen müssten, dass die Machtbasis dieser Parteien geschmälert wird.

Der Furor der Revoluzzer hat seine Schattenseite in der Verachtung der „Normalos“, derjenigen, die den notwendigen Wandel durch ihre Gleichgültigkeit und Schwerfälligkeit torpedieren. Die Dynamik zwischen Verachtung und Verweigerung hemmt den Erneuerungsprozess. Zwischen beiden Extremen gibt es die Pragmatiker, die wissen, dass eine totale Umkrempelung des Systems nicht geht, aber Schritte zur Erneuerung unterstützen. Wenn es den radikalen Protestierern gelingt, diese breite Gruppe für sich einzunehmen und zu motivieren, können sinnvolle Reformen stattfinden. Die Radikalität ist dann erfolgreich, wenn sie reflektiert ist, d.h. wenn sie auch die Grenzen ihres Engagements akzeptieren kann und bereit ist, ihre Ziele zu überprüfen, falls sie sich als unrichtig oder unzureichend herausstellen. 

Unreflektiertes Engagement besteht in der blinden Umsetzung von Ideologien. Es dient deshalb nur einseitigen Interessen und behindert damit einen sinnvollen und lösungsorientierten Fortschritt in der Gesellschaft. Die Wut ist nur zerstörerisch, wenn sie sich ihrer Ziele nicht bewusst ist und die Umstände der Verwirklichung der Ziele nicht in Betracht zieht. Kanalisierte und umsichtige Wut hingegen kann als „heiliger Zorn“ ungerechte Strukturen und korrupte Machenschaften umstürzen. Wir brauchen also mehr reflektierte Radikalität und heiligen Zorn, denn Veränderungen vor allem zur Überlebenssicherung der Menschheit sind dringend notwendig.

Zum Weiterlesen:
Die Erweiterung der Grenzen der Normalität
Kollektive Traumen und ihre missglückte Bewältigung

Mittwoch, 8. Januar 2025

Frieden finden mit der politischen Krise

Die Rechts-Mitte-Links oder konservativ-liberal-sozialdemokratischen Regierungsverhandlungen sind gescheitert, die einzige mögliche Regierungsform heißt Blau-Schwarz, und diese Alternative erzeugt bei jenen, die die Erfahrungen der Schüssel/Haider- bzw. Kurz/Strache-Periode noch nicht verdrängt haben, viel Unsicherheit und Irritation. Wie ist es möglich, dass eine rechte bis rechtsextreme Partei, die laufend in Korruptionsskandale verwickelt ist, soviel Zulauf bei den Wählern und damit so viel Macht im Staat erlangt? Wie ist es möglich, dass eine konservativ rechte Partei nur mit den extrem Rechten eine Regierung bilden kann? Wie ist es möglich, dass ein Mann Regierungschef wird, der von einer großen Mehrheit abgelehnt wird?

Ein realistisches Zukunftsszenario

Realistisch betrachtet, werden auf unser Land viele Veränderungen zukommen, mit denen die schon erreichten Standards der Menschenrechte und Individualfreiheiten zurückgeschraubt werden. Es ist damit zu rechnen, dass der öffentlich-rechtliche Mediensektor privatisiert und in den Propagandaapparat der Regierung eingebaut wird. In der Flüchtlings- und Asylpolitik werden die Gesetze noch weiter verschärft werden und die humanitären Bemühungen vieler Freiwilliger, die gewohnheitsmäßig aus der rechten Ecke als Gutmenschen verspottet werden, werden zunichtegemacht. Viel individuelles Leid wird geschehen. Es wird ein Konfliktkurs mit der EU geführt werden, mit dem Österreich eine Randposition im Rahmen der Union einnehmen wird. Das Vorbild Ungarn wird zu schamloser Korruption und irrationaler Anti-EU-Polemik führen. Das russische Regime gewinnt einen weiteren Förderer im Westen und reibt sich die Hände wegen des nächsten gelungenen Schrittes zur Destabilisierung der EU. Die sozialen Institutionen (Arbeiterkammer, Gewerkschaft) werden geschwächt, womit auch die Rechte und Unterstützungsformen für die arbeitende Bevölkerung untergraben werden. Vielleicht wird auch die Sozialversicherung mit Milliardenaufwand „reformiert“ und nachhaltig in ihrer Leistungsfähigkeit geschwächt. Auf die NGOs, die im Rahmen der Beförderung der Menschenrechte und der Individualfreiheiten arbeiten, kommen karge Jahre zu. 

In Österreich werden nur kosmetische Maßnahmen zur Eindämmung des Klimawandels stattfinden, die Klimaziele werden verfehlt werden und das Land verliert wertvolle Jahre, um die Erhitzung der Atmosphäre abzuschwächen. Die Verkehrspolitik wird weiterhin die Autofahrer gegenüber allen anderen Verkehrsteilnehmern bevorzugen und der Umstieg auf die E-Mobilität wird erschwert. Alle ökologischen Projekte und Initiativen werden zugunsten von  Trachtenvereinen und Volkstanzgruppen, vielleicht auch Pferdezuchtvereinen auf Förderungen verzichten müssen. Die Verbesserung der Frauenrechte ist den zukünftigen Regierungspartnern vermutlich kein Anliegen, eher wird der Druck steigen, Frauen in ihre traditionelle Rolle am Herd zurückzudrängen, soweit sie in der Wirtschaft nicht dringend benötigt werden. Außerdem wird das Gendern verboten, wo immer es geht. Die Kultur wird mittels selektiver Subventionspolitik zur Nicht-Wokeness genötigt werden. 

Die unumgänglichen Sparmaßnahmen werden vor allem die schwächeren Bevölkerungsgruppen treffen, aber so, dass sie es möglichst nicht merken, und sie werden mit Symbolgeschenken ruhiggestellt. Die Großunternehmen werden unter dem Vorwand der Förderung eines Konjunkturaufschwungs Steuergeschenke bekommen, und die Reichen und Superreichen des Landes erfreuen sich weiterhin ihrer Steuerprivilegien. Die rechten und rechtsextremen Gruppierungen werden gefördert und ihre Sprache wird salonfähig gemacht. Die Verrohung der Sprache schreitet damit fort, die Debattenkultur verschwindet. Von höchster Stelle werden Verschwörungstheorien verkündet und als Wahrheit verkauft. Der Unterschied zwischen Realität und Fiktion wird systematisch verzerrt.

Was tun?

Mit solchen oder ähnlichen oder vielleicht anderen, unerwarteten Entwicklungen müssen wir rechnen. Es hilft nichts, über die Rückschritte in der Humanität zu jammern und sich resigniert in die eigene Hilflosigkeit zurückzuziehen. Es bringt uns auch nicht weiter, in Hass- und Wutgefühlen steckenzubleiben. Wir sind mündige Staatsbürger, und die Partizipation in der Demokratie beschränkt sich nicht auf ein periodisches Wählengehen. Wir müssen unsere Stimme umso mehr erheben, je mehr wir den Eindruck haben, dass sich die Gesellschaft unter dem Einfluss der Politik in eine falsche Richtung entwickelt. Wir brauchen eine starke und wehrhafte Zivilgesellschaft, die sich auf vielfältige und kreative Weise in die Vorgänge einmischt und auf jede Anpassung oder Unterordnung unter die neuen Machtstrukturen verzichtet.  Und wir sind diese Zivilgesellschaft und wirken umso mehr daran mit, je mehr wir uns einmischen.

Die Journalistin und Buchautorin Ingrid Brodnig (Wider die Verrohung. Über die gezielte Zerstörung öffentlicher Debatten. Wien: Brandstätter Verlag 2024) schreibt auf Facebook:

„Was wir alle tun können, wenn eine FPÖ-geführte Regierung kommt: Auf Fakten hinweisen, an Fakten festhalten. FPÖ-Politiker:innen verbreiten Falschmeldungen – z.B. über Geflüchtete oder zu Klima-Fragen. Auch geben sie Online-Medien Interviews, die mit Verschwörungsmythen, Fehlinformation und extremistischen Erzählungen auffallen. Umso wichtiger ist, Fakten selbst im eigenen Umfeld breit sichtbar zu machen! Das ist natürlich nicht (!) das einzige, was man tun kann/soll: Aber es ist ein Teil von möglichen Reaktionen, der uns parat steht. Denn gerade wenn diese Rhetorik und die Behauptungen der FPÖ nun noch sichtbarer werden, wird noch mehr Einordnung wichtig. Und wir alle können Teil der Einordnung sein.“

Verständnis für das gewinnen, was wir nicht verstehen

Was wir noch tun können, ist Verständnis für die Gründe zu finden, die diese Entwicklungen bewirkt haben. Es genügt nicht, entsetzt über die Dummheit oder Bösartigkeit anderer Menschen zu sein. Auch wenn es vielleicht weniger intelligente oder moralisch weniger reflektierte Mitmenschen gibt, hilft es nicht, sie dafür abzuwerten. Jeder Wähler/jede Wählerin von Rechtsparteien hat seine/ihre Gründe dafür. Je mehr wir verstehen können, welche Nöte und Ängste in diesen Wahlmotiven stecken, desto besser können wir verstehen, wie diesen Nöten und Ängsten auch auf andere Weise abgeholfen werden kann. Es gibt Mängel in allen politischen Parteien und Gruppierungen. Und es gibt menschliche Anliegen, die sie vertreten, die nicht alle für jeden nachvollziehbar sein mögen, aber die eine Berechtigung haben. Das Verständnis für die Motive anderer bringt uns dazu, innerlich Brücken aufzubauen, wo sonst Gräben sind. Wo Verbindung statt Trennung besteht, vermehrt sich der Friede.

Dazu kommt noch, dass viele der übergreifenden und globalen Veränderungen, in denen die Welt steckt, neue Bewältigungsstrategien erfordern. Die Demokratie hinkt in vielen Bereichen hinter diesen neuen Entwicklungen hinterher, wodurch die Bürger, die Subjekte und Objekte der Demokratie, den Eindruck bekommen, nicht gesehen und gehört zu werden. Dann neigen sie dazu, Parteien zu wählen, die ihnen „Volksnähe“ versprechen, die „auf den kleinen Mann hören“, die „gegen die Eliten“ oder „gegen das System“ auftreten. Durch die immer komplexer werdenden Probleme spüren immer mehr Menschen eine Entfremdung von der Demokratie, der sie nicht mehr vertrauen. (Vgl. dazu: Armin Schäfer/Michael Zürn: Die demokratische Regression. Die politischen Ursachen des autoritären Populismus. Berlin: Suhrkamp 2021)

Es sind also reale Nöte auf ökonomischer und psychologischer Ebene, die Menschen in die Fänge von radikalen Ideologien treiben, und nicht Intelligenz- oder Charaktermängel. Sie leiden an Umständen, für die sie keine andere Abhilfe sehen als eine Partei zu wählen, deren Versprechen noch glaubhaft erscheinen, weil sie länger nicht mehr in Regierungsverantwortung war. Wenn wir aus dem Verurteilen von Menschen herausfinden und sie in ihrem Problemhorizont verstehen, kommen wir selbst leichter in den Frieden mit dem, was uns an den Umständen leiden lässt.

Vertrauen aufbauen

Wir brauchen jede Menge Vertrauen, um mit den Herausforderungen umgehen zu können, die auf uns zukommen: Auf unsere Fähigkeiten vertrauen, auf unsere Mitmenschen vertrauen, dass sie im Grund alle auf ihre Weise das Gute wollen, auf die Kraft der Vernunft und der freien Rede vertrauen, auf die Lernfähigkeit in uns und in allen Menschen vertrauen, auf die Langzeitentwicklung vertrauen, die Fehler ausbügeln kann und irgendwann dann wieder dem Fortschreiten in der Menschlichkeit dient. Wir haben die Fähigkeit, uns einzubringen und uns für unsere Anliegen einzusetzen, wir können im Rahmen unserer Möglichkeiten mitgestalten  und die „schweigende Mehrheit“ anderen überlassen. Die Flinte ins Korn zu werfen, ist das, was sich die gerade Mächtigen von ihren Untertanen wünschen, aber den Gefallen sollten wir ihnen nie tun. Bleiben wir selbstbewusst und aufrecht und lassen wir uns nichts gefallen. Erheben wir Einspruch, wo die Grenzen der Humanität überschritten werden.

Aktiver Friede

Solange wir mit der Realität hadern, bleiben wir im Unfrieden mit der Welt und mit uns selbst. Wenn wir akzeptieren, was ist, kommen wir in Frieden mit der Wirklichkeit und mit uns selbst. Wir sind mit unserer Kraft und Zuversicht verbunden. Akzeptieren heißt nicht, Schlechtes oder Böses gut zu finden. Vielmehr erwächst aus dem Akzeptieren zunächst die genaue Beobachtung dessen, was geschieht, und darauf baut eine reflektierte Bewertung der Vorgänge auf. Das Handeln, der Einsatz für das Gute oder das Bessere bildet die notwendige Konsequenz aus dem Beobachten und Bewerten. 

Auf der Basis des inneren Friedens kommen wir zu einem Engagement für eine bessere Gesellschaft und Politik, ohne Hass und Besserwisserei. Es handelt sich um einen aktiven Frieden, der zum Tun auffordert, wenn es geboten ist. Für den Einsatz im Sinn des aktiven Friedens wird es in der Zukunft viel Gelegenheit geben. 

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